Cinderellas Wahl

 
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Zwei Märchen-Romane. Cinderellas Wahl und Leon, der gestiefelte Kater.
Von Phil Humor


Erschienen 2009 - 1-2-buch.de
221 Seiten (Taschenbuch) - ISBN 978-3-940445-75-9
Preis: EUR 11,80

Versandkostenfrei und sofort lieferbar bei Buch.de + BOL + Buecher.de + Weltbild + JPC


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Wie lebt es sich in einer Welt, in der einem magische Figuren zu Hilfe eilen?
Sprechende Tauben, eine Fee, ein gestiefelter Kater bemühen sich,
um ihre Schützlinge zum Erfolg zu bringen:
Es wird gnadenlos geflunkert, gezaubert. Vergeblich?

Cinderellas Wahl

Cinderella liebt den Prinzen.
Oder bildet sie sich das nur ein?
Was ist mit Tim, dem Stallburschen?
Er war ihr treuester Freund in all den Jahren,
als sie zu leiden hatte unter den Schikanen
von ihrer Stiefmutter und ihren
zwei Stiefschwestern.

Leon, der gestiefelte Kater

Wie kann ein Müllersbursche eine Prinzessin
erobern? Braucht er ein Schloss dafür, einen
Grafen-Titel, die Begabung eines Hofmalers
oder ist sein größter Trumpf:
Leon, der gestiefelte Kater?


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Cinderellas Wahl. Hörprobe zum Mitlesen. Teil 1

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Cinderellas Wahl. Teil 2


Cinderellas Wahl. Teil 3





Cinderellas Wahl. Leseprobe. Kapitel 1

Cinderella füttert die Tauben. Cinderella: »Ich brauche Rat, habt ihr nicht welchen für mich? Eine Taube sagt: »Gurr, Gurr.«

Cinderella: »Das könnte ich machen. Du meinst, ich sollte einen Prinzen heiraten und meiner entzückenden Stiefmutter den Rücken kehren, alles hinter mir lassen und in einem wunderschönen Schloss neu anfangen. Gute Idee. Die nächste Gelegenheit für solche Tat wäre der Schlossball. Der König lädt aber nur vornehme Damen ein. Ich gehöre wohl nicht dazu. Ich hätte ja nicht einmal ein Kleid, was ich anziehen könnte. Ich trage nur Lumpen. Damit bekomme ich garantiert keinen Einlass. Nicht einmal zum Hintereingang.«

Eine Taube schaut sie an, legt den Kopf schief und sagt: »Gurr, Gurr.«

Cinderella: »Ich könnte mir etwas Passendes stehlen bei meinen Stiefschwestern. Ich müsste mir deren Kleider passend schneidern. Denn sie sind beide sehr viel dicker als ich. Kein Wunder, ich bekomme ja auch fast gar nichts zum Essen.«

Eine Taube schiebt ihr einen großen Brotkrumen zu. Cinderella: »Nein, Nein, der ist für dich. Wenn meine Stiefmutter auch so großzügig wäre wie du und mir so wohlgesinnt, dann wäre mein Leben schön. So aber ist es fatal. Wie konnte mein Vater diese unmögliche Frau heiraten?«

Ihre Stiefmutter Griselda ist aus der Haustür gekommen und steht nun hinter Cinderella. Griselda: »Soso, ich bin eine unmögliche Frau. Du siehst die Dinge verkehrt: Du bist unmöglich. Beschwerst dich bei Tauben über dein Leben. Sollen sie dir etwa raten und Empfehlungen geben? Nichts kannst du verändern. Gekettet bist du an dieses Leben wie ein Hofhund an seine Hundekette. Erfülle deine Aufgaben mit Sorgfalt und stelle dich nicht immerfort so ungeschickt an.«

Cinderella: »Wuff, Wuff.«

Griselda: »Ich hätte dich davonjagen sollen. Doch weil ich ein gutes Herz habe, durftest du mich und meine beiden Töchter bedienen. Leider war das ein Fehler. Ungeschickt bist du und immer dreckig.«

Cinderella: »Kein Wunder wenn ich bei der Asche schlafen muss beim Herd.«

Griselda: »Möchtest Du lieber ein Federbett haben mit einem Baldachin darüber? Nun, wenn der Prinz dich heiratet, mag es so sein. Doch bis dahin, wird weiter in der Asche geschlafen. Dort ist dein Platz. Ich meine es doch nur gut mit dir. Sonst kämst du nur auf hochfahrende Gedanken und träumst von einem Dasein, was dir nicht angemessen ist. Zu wissen, wo jemandes Platz ist, das ist wichtig. Zu wissen, wo man hingehört.«

Cinderella: »Meinem Vater gehörte dieser Gutshof. Es war mein Erbe. Hinausgedrängt aus meinem Erbe hast du mich.«

Griselda: »Verklage mich doch bei deinen Tauben. Bei ihnen wirst du Gehör finden. Bei wem sonst?«

Eine Taube sagt: »Du bist ein Biest.«

Griselda schlägt sich die Hand vor den Mund und starrt die Taube an. Griselda: »Die Taube kann sprechen? Das warst doch gewiss du mit einem deiner Tricks. Dass du mir ja keinen Streich wieder spielst. Übel würde es dir bekommen.«

Die Taube sagt: »Cinderella ist unschuldig. Ich spreche ohne Tricks. Tauben sind ehrlich und ohne Falsch. Ganz anders als du.«

Griselda: »Cinderella, höre sofort auf mit diesen Albernheiten und sage nicht so ungezogene Sachen zu mir mittels dieser Taube. Sonst jage ich dich hinfort und …«

Die Taube fliegt hoch und fliegt Griselda ins Gesicht. Griselda springt zurück und fällt hin. Griselda ruft: »Zu Hilfe, eine Taube fällt mich an.«

Aus dem Haus ist eine Stimme zu hören. Es ist ihre Tochter Jasmin, die ruft: »Habe ich richtig gehört, Mutter? Eine Taube fällt dich an? Das kann doch wohl nicht sein. Du meinst Hector, den Nachbarhund. «

Griselda: »Wenn ich Taube sage, meine ich auch Taube. Ich weiß doch einen Hund von einer Taube zu unterscheiden. Die Taube sagt: »Wuff, Wuff.«

Jasmin: »Ich habe aber ganz deutlich ein Bellen gehört. Warte, ich komme raus. Ich bringe den Besen mit, um dich zu verteidigen – egal ob gegen gefährliche Tauben oder zahme Hofhunde.«

Griselda: »Mache dich nicht lustig über mich, sonst schläfst du auch bei der Asche.«

Cinderella: »Darf ich dann in Jasmins Bett schlafen? Eine Nacht in Daunenfedern, das wäre wunderbar.«

Griselda steht vom Boden auf und wedelt mit ihren Armen, um die Taube zu verscheuchen. Griselda: »Dass du dich an Zartheit und kostbare Bettwäsche gewöhnst? Auf keinen Fall. Zur Strafe zerreiße ich deine Einladungskarte zum Schlossball. Der König oder der Prinz hat dir unerklärlicherweise eine geschickt. Das ist doch völlig lächerlich. Das muss ein Versehen gewesen sein.«

Griselda nimmt die Einladungskarte aus ihrer Kleidertasche und betrachtet sie genauer. Griselda: »Es steht dein Name darauf: ‚Cinderella‘. Hat du etwa den Prinzen verhext? Das darfst du nicht.«

Jasmin kommt aus dem Haus mit einem langen Besen. Cinderella: »Ah, da bringst Du mir ja meinen Flugbesen. Als Hexe brauche ich solche Utensilien.«

Jasmin: »Woher kennt Cinderella solche schwierigen Worte? Sie hat doch nie Unterricht bekommne. Dafür haben wir gesorgt. – Wo ist die gefährliche Taube?«

Die Taube fliegt auf die Schulter von Jasmin. Jasmin: »Die sieht doch harmlos aus. Keine großen Zähne, keine Adlerklauen. Und die hat dich angefallen, liebste Mama?«

Griselda: »Die verstellt sich. Mit der ist nicht zu spaßen. Am besten, ich mache aus ihr einen schönen Braten: Taube mit Obstfüllung und Weißwein.«

Die Taube sagt: »Igitt. Da kenne ich ein besseres Rezept aus Frankreich: Stiefmutter und Stiefschwester in Taubendreck.«

Die Taube macht eine große Portion auf des Kleid von Jasmin. Die anderen Tauben fliegen hoch und auch sie bekleckern mit großen, weißen Klecksen die Kleider von Griselda und Jasmin. Griselda: »Rufe deine Tauben zurück! Die sind dressiert, scheint mir. Was du da wagst, ist ungeheuerlich. Da werde ich lange über ein Strafe für dich nachdenken müssen. Immer diese Mühe. Nur Arbeit hat man mit dir, Cinderella.«

Eine der Tauben schnappt sich die Einladungskarte von Griselda und fliegt damit davon. Griselda läuft der Taube nach und ruft ihr hinterher: »Das ist nicht deine Einladung. Bei Fuß. Komm zurück.«

Jasmin: »Mutter, das sind keine Hunde. Die musst du anders kommandieren. Die hören nur darauf, was der Besen ihnen zu sagen hat.«

Jasmin schwingt ihren Besen hin und her und versucht die Tauben zu treffen. Cinderella. »Schnell, meine Tauben fliegt hoch und rettet euch. Wir besprechen uns nachher weiter. Habt Dank für eure Hilfe. Doch bringt euch nicht in Gefahr.«

Cinderella stellt sich schützend vor die Tauben. Jasmin haut Cinderella den Besen vor die Brust. Cinderella packt den Besen und reißt ihn Jasmin aus der Hand. Sie schwingt den Besen wie ein Schwert und attackiert Jasmin. Jasmin ruft: »Schwester zu Hilfe. Jessica, wo bist Du.«

Aus dem Haus ertönt eine Stimme. Ihre Schwester Jessica ruft: »Ich backe Kuchen für den Prinzen. Störe mich nicht.«

Jasmin: »Ich werde angegriffen von meinem eigenen Besen und von Tauben.«

Jessica ruft: »Du bist verwirrt. Zu viel Sonnenlicht. Du hast dich heute zu lange gesonnt. Arbeite lieber. Mache auch was Feines für den Prinzen, so wie ich. Wir haben gute Chancen, dass er uns in die engere Wahl zieht. Stell Dir vor: Prinzessinnen.«

Jasmin: »Das kann nur eine schaffen. Es gibt nur einen Prinzen. Und den schnappe ich mir.«

Jasmin schnappt sich den Besen und will ihn Cinderella aus der Hand reißen. Cinderella lässt plötzlich los und Jasmin fällt rückwärts hin. Jessica kommt aus dem Haus. Sie hat die Hände voller Kuchenteig. Sie reicht ihrer Schwester Jasmin eine Hand und will ihr beim Aufstehen helfen. Jasmin greift in ihre klebrige Hand und lässt erschrocken wieder los. Erneut fällt sie rückwärts auf den Rasen. Jasmin: »Hättest Du dir nicht die Hände waschen können, bevor du mich, die künftige Prinzessin, anfasst? Ich habe königliches Blut in mir, schon bald.«

Jessica sieht sich um und betrachtet ihre Mutter Griselda, wie sie an dem Apfelbaum hochspringt, auf dem die Tauben sitzen. Jessica ruft ihr zu: »So bekommst du die nie zu fassen. Nimm doch eine Leiter. – Wieso jagst Du Tauben mit der bloßen Hand? Was ist nur in euch gefahren? Seid ihr toll?«

Jasmin steht auf, doch eine der Tauben startet erneut einen Angriff auf sie und fliegt sie direkt an. Jasmin hält sich die Hände vors Gesicht und rennt ins Haus. Griselda ruft zu Jessica: »Halte die Taube, das ist die, mit der Einladungskarte.«

Jessica schüttelt den Kopf und geht ebenfalls zurück ins Haus. Sie sagt: »Verrückt. Alle verrückt.«


Kapitel 2

Cinderella sitzt im Wald in ihrem Baumhaus. Neben ihr auf dem Ast sitzen die Tauben. Cinderella betrachtet die Einladungskarte in ihrer Hand. Sie sagt: »Vielen Dank. Eine Einladungskarte für den Schlossball habe ich nun. Doch woher nehme ich ein schönes Kleid und Schmuck? Auch Schuhe habe ich keine, die passend und würdig wären für solch einen Ball. Ich selber bin nicht würdig für solch einen Ball.«

Eine der Tauben sagt: »Gurr, Gurr.«

Cinderella: »Wie kommt es, dass ihr gestern mit meiner Stiefmutter und meinen Stiefschwestern geredet habt, richtig geredet mit Worten? Ganz deutlich war es zu hören. Sie glauben immer noch es war ein Trick von mir. Als ob ich eine Bauchrednerin wäre. Ich habe nichts gelernt. Doch: jagen kann ich, schießen mit Pfeil und Bogen. Das hat mir mein Vater beigebracht. Damals in den glücklichen Tagen. Auch kämpfen kann ich mit dem Holzstock und mit dem Schwert. Das hat mir der Stallbursche beigebracht: Tim, ein netter Kerl. Oft haben sie ihn gescholten dafür, dass er mit mir gesprochen hat. Warum nur kann mich meine Stiefmutter nicht leiden? Soviel Fragen – und ihr bleibt auf einmal nur bei eurem Gurr, Gurr? Einige klärende Worte wären hilfreich.«

Eine Taube sagt: »Du hast uns gefüttert und zu uns gesprochen schon oft. Wir Tauben vergessen so etwas nicht. Darum halten wir zu dir, weil wir dich mögen und deine Gesellschaft schätzen. Großes hat das Schicksal mir dir vor. Denke nicht klein von dir. Sind das Wort, die dir guttun?«

Die Taube hüpft auf ihren Schoß und betrachtet Cinderella mit wachem Blick. Cinderella: »Ich fühle mich wie im Märchen, wo auf einmal seltsame, unerhörte Dinge geschehen. Dinge, die es nicht geben dürfte. Tauben können nicht sprechen. Oder zumindest nur die Tauben-Sprache.«

Die Taube sagt: »Wir haben es von dir gelernt. So viel Stunden hast du zu uns geredet, da wurden wir neugierig, was du uns zu erzählen hast. So lernten wir aus Neugierde deine Sprache.«

Eine andere Taube kommt hinzugeflogen. Sie landet auf dem Knie von Cinderella und sagt: »Ein schönes Baumhaus hast du hier. Hoch über dem Boden des Waldes wiegt es sich mit dem Wipfel im Wind. Hast du noch einige Brotkrumen und Körner? Ich sehe da in der Ecke einige Dosen Vogelfutter.«

Cinderella beugt sich hinüber und angelt aus dem Holzregal eine Dose Vogelfutter. Cinderella: »Das ist Eure Lieblingssorte. Das habe ich mir gemerkt. Nur zu, bedient euch. Ich sollte eine Gastwirtschaft aufmachen, nur für Vögel. Die sind eine nette Gesellschaft und gute Gäste.«

Sie schüttet die Körner in eine Schale. Cinderella: »Bedient euch.«

Eine Taube sagt: »Wir sind keine guten Gäste. Wir zahlen nicht. Mit uns würdest du arm werden in deiner Gastwirtschaft.«

Cinderella: »Ihr macht mich reich durch eure Gesellschaft und durch eure Nähe. Wenn man seine Not jemandem erzählen kann, dann ist die Not schon nur noch halb so schlimm.«

Eine Taube sagt: »Ja, es stimmt, geduldig sind wir. Geduldig haben wir dir zugehört und wussten zwar keinen Rat, doch unsere Aufmerksamkeit – die hast du gehabt. Wir merken es, wenn es jemand gut meint mit uns und mit der Welt. Doch dir fehlt vieles, was es dir ermöglicht im Guten zu wirken, Gutes zu tun. Es genügt nicht, nur gute Gedanken zu haben. Wie willst du wirken ohne Geld, ohne Güter? Wem willst du helfen nur mit deiner Ratlosigkeit und deiner Not? Werde innerlich reich und reicher, dann wirst du bald reich sein auch äußerlich: Geld wirst du haben und kannst kaufen Vogelfutter jede Menge. Und geben den Bedürftigen. Doch vorerst bist du selbst bedürftig. Darum haben wir uns erlaubt dir jemanden mitzubringen. Eine professionelle Hilfe. Jemand, der sich auskennt mit Problemen. Gestatten: die Fee Esmeralda.«

Ein Lichtblitz erhellt das Baumhaus und vor Cinderella sitzt eine Fee. Die Fee sagt: »Dass ich eine Fee bin, kannst Du an meinem Zauberstab erkennen und an meiner ungewöhnlichen Kleidung. Wer sonst liefe heutzutage mit solch unmöglichen Kleidern umher? Die waren modern vor Hunderten von Jahren. Und genau damals habe ich sie auch gekauft. Es gab Mengenrabatt: ich habe gleich ein ganzes Dutzend dieser Kleider gekauft. In jeder Regenbogenfarbe besitze ich sie nun. Gefällt dir dieses Blau? Ist es nicht zu aufdringlich?«

Cinderella sagt zu der Fee: »Ich fantasiere. So weit ist es gekommen mit meiner Einsamkeit. Sprechende Tauben und eine gute Fee. Du bist doch gut? Wäre besser, wieso sollte ich auch eine böse Fee herbei fantasieren? Was brächte mir das? Was bringt mir eine gute Fee, eine irreale, eine ausgedachte? Ich bin ein armes Geschöpf, dass ich es nötig habe, mich zu flüchten in Tagträumereien.«

Die Fee sagt: »Ich heiße, wie gesagt, Esmeralda. Und ich bin kein Tagtraum. Das wüsste ich. Ich helfe gut und ich helfe gern. Aber nimm mich bitte für das, was ich bin: ich bin real. Bin echt. Dieses gleißende Leuchten um mich herum ist doch sehr stimmungsvoll. Von mir geht ein märchenhafter Zauber aus. Das sagen alle.«

Eine Taube sagt: »Ja, das stimmt. Sehr weihevoll. Aber das ist nicht das Wichtigste. Du hast Cinderella doch gewiss etwas mitgebracht. Etwas Nützliches. Oder soll sie gleichfalls mit einem glitzernden Leuchten den Prinzen beeindrucken? So wird das nichts. Dazu gehört ein bisschen mehr. Schicke Schuhe und topaktuelle Mode. Nicht etwas aus deinen vorherigen Jahrhunderten. Hast du so etwas anzubieten? Zeig mal her.«

Die Fee Esmeralda: »Eine vorlaute Taube hast du da zur Freundin, Cinderella. Aber gewiss, ich hätte da was für dich. Eine schöne Auswahl an Kleidern. Garantiert ungetragen und sehr effektvoll.«

Eine Taube sagt: »Haben die auch einen weiten Ausschnitt? Ich habe gehört, das tragen die Hofdamen zur Zeit und das wird gern gesehen von den Rittern und den Kavalieren.«

Cinderella lacht. Die Fee Esmeralda sagt: »Ich habe nur züchtige Mode. Ganz sittsam. Aber zur Anprobe müssten wir hinaus aus diesem Baumhaus. Dafür ist es hier zu eng.«

Cinderella: »Bevor ich irgendwo hin gehe, brauche ich Beweise. Beweise dafür, dass ich nicht plemplem bin und wahrhaftig eine Fee mit mir spricht. Anderenfalls betrachte ich dieses Gespräch als beendet. Ich habe schon ohnehin genug Probleme. Da muss ich nicht auch noch eine Fantasie-Fee haben. Dann höre ich gar nicht hin, was Du mir erzählst. Ich will nicht unhöflich sein, aber …«

Die Fee seufzt und sagt: »Bin ich denn wirklich so unwirklich? Lass das Märchenhafte in deine Welt. Vielleicht bist auch Du nur eine Märchenfigur in einem großen Märchenwald. Und trotzdem brauchst du schöne Kleider für den Schlossball. Denn mehrere Tage dauert das Fest und der Prinz will sich seine künftige Braut aussuchen dort.«

Cinderella: »Ich kenne den Prinzen. Ich bin ihm des Öfteren begegnet hier im Wald. Auf der Jagd.«

Die Fee: »Schau an. Sieht aus, als bräuchtest du meine Hilfe gar nicht. Machst Fortschritte auch ohne mich. Wie waren Eure Begegnungen?«


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