Gedichte von Phil Humor

 
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Aktuelle Lottozahlen

Lottozahlen


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Lottozahlen kommt herbei!
Wo find ich euch, wo steckt ihr nur?
Wie sehe ich euch an, dass ihr die richtigen Zahlen seid?
Schimmert keine Aura um euch herum?
Je länger ich auf den Lottozettel starre,
desto schweigsamer werdet ihr.
Sagt doch Zahlen, sprecht zu mir:
"Die richtigen Zahlen, die sind wir!"
Nur nicht schüchtern, meldet euch, gebt mir Kunde,
ob ihr die Auserwählten seid in der glücklichen Stunde,
in der naheliegenden Ziehungs-Runde.
Mit wem müsste ich sein im Bunde,
damit dieser Coup gelingt?

Ein jeder sucht die Abkürzung zum Glück.
Ist mit einem Trick nicht viel des Weges einzusparen?
Doch reich gemacht hat das Lotto vor allem den Staat,
die Veranstalter, die Fürsten und Könige.
Das Gaukel-Bild vom märchenhaften Geldsegen,
der über den Bedürftigen fällt -
das lockt und zieht uns mächtig an,
zwingt uns in den Lotto-Bann.
Wir starren auf das Ziel,
als seien es Juwelen hinter einer gepanzerten Schaufensterscheibe.
So nah, so fern.
Diese Fata Morgana hätt ich gern?

Auch mit Drogen will man den Weg verkürzen, der zum Glück führt.
Doch diese Abkürzung stellt sich als Irrweg heraus, als ein Holzweg -
führt nicht zum Märchen-Schloss sondern in den finsteren Wald.
Dieses wissend - und dennoch, gibt es keine Abkürzung, keinen Trick,
der mich hinführt direkt zum Glück?

Die Lottoziehung ist so nah -
ein kleiner Blick nur etwas in die Zukunft muss doch machbar sein.
Die Menschen versuchen es vergebens seit es Lotto gibt.
Und doch - die Vorstellung, dass einem Reichtum gehören könnte,
neue Möglichkeiten sich eröffnen könnten -
das setzt Energien frei - das bringt die Fantasie in Schwung.
Wovon man nicht zu träumen wagte,
scheint nun in Gedanken greifbar vor mir zu schweben.
Tausend Möglichkeiten - dafür reicht nicht ein einziges Leben.

So wie die Gold-Suche der Alchimisten,
so hat die Lottozahlen-Suche Träume angeregt;
und man entdeckt etwas Neues, etwas Anderes, Wertvolleres.
Kolumbus fand Amerika - so aus Versehen.
Die Alchimisten fanden Chemie, konnten Wissenschaft verstehen.

Auch wenn ihr Lottozahlen beharrlich weiter zu mir schweigt -
ihr führt womöglich dennoch mich zum Reichtum.
Seien wir dankbar für das, was uns antreibt;
dass wir hohe, unerreichbare Ziele haben.
Sonst wäre viel zu viel Lethargie, Stumpfsinn in der Welt.
Das Lottomillionengeld gefällt.
Als Initiator für kühne Gedankenflüge
hin zu Wissenschaft, Kreativität und Abenteuern.
Wenn man hundertprozentig wüsste,
dass sich an dem jetzigen Lebensrhythmus nichts verändert,
keine neue, ungeahnte Möglichkeit sich auftut -
dann wäre die Langeweile unerträglich.
Das tägliche Einerlei und die Mühsal der Routine wird erträglich
durch die Hoffnung, die Chance auf Veränderung,
Neuerung, ungeahntes Glück.

Lottozahlen - eines Tages könntet ihr mir den Weg eröffnen,
mir das Tor öffnen zum Glück.
Diesen Gedanken gedacht -
schon ist das Glück ein wenig mir näher gebracht.
Und die unbewussten Kräfte in mir regen sich.
Was können sie tun, hinzufügen, ergänzen,
zu dem was ich noch nicht zu Ende gedacht?
Bewusstsein und Unterbewusstsein -
haben dann das Meisterwerk vollbracht:
neue Ideen und Pläne, geboren aus dem Impuls heraus,
eine Abkürzung zu finden zum Glück.
Jeder kann Kolumbus sein.
Wer sucht, der findet -
auch wenn es etwas anders ist, als man zunächst erwartet hat.


Glücks-Sucher


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Wo find ich Glück und Reichtum in kurzer Zeit?
Sparen, spielen, mit Aktien jonglieren - oder ist das Torheit?
Folge ich dem Rat der Buddhisten und suche das Glück im Sitzen?
Aber die suchen nicht das Glück, sondern Erlösung vom Suchen.
Deren Tatenlosigkeit kann mir nichts nützen.
Ich will ein großes Stück von dem Kuchen.
Das Glück, die Freude, der Triumph, der Nervenkitzel - das ist es, was mich treibt.
All das will ich spüren in der kurzen Zeit, die mir bleibt.

Oder will ich gar die Zeit selber gewinnen?
In keiner Tombola gewinnt man Zeit.
Muss mich auf ein anderes Spiel besinnen,
Wo der Hauptpreis ist: ein Mittel gegen Vergänglichkeit.
Wer bietet solch ein Spiel nur an?
Ist Jesus der rechte Mann?

Wenn am Glücksspielautomat dreimal dasselbe erscheint,
Drei mal dasselbe Bild getreulich nebeneinander vereint -
Dann habe ich gewonnen.
Doch der einarmige Bandit nimmt nur meine Münzen und meine Zeit.
Er hat alles mir abgenommen.

Drei gleiche Bilder nebeneinander - wer hat das prophezeit?
Vater, Sohn und Heiliger Geist -
Wenn sie erscheinen nebeneinander alle Drei
In Deinem Geist - dann bist du frei.
Dann bist Du das Wissen und du weißt.
Das Glücksspiel spielst Du nur in Dir.
Dort kannst Du gewinnen, dort ist Dein Revier.
Du bist der Croupier, der Bankier seit je.
Hoffe, vertraue darauf, dass die drei gleichen Bilder in Dir erscheinen:
Vater, Sohn und Heiliger Geist - Drei in Einem.
Suche diese Konstellation.
Der Gewinn erwartet Dich schon.

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Gedanken zum Valentinstag



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Den Widerstand zu überwinden,
das, was Menschen trennt,
ihre Abneigung, Widerwillen, Vorurteile -
alles das vergessen für eine Weile,
bis vollbracht ein Ereignis wie der Valentinstag.
Denn Liebe muss doch triumphieren.
Das Rad soll weiter rollen.
Hass und Groll muss überwunden werden immer wieder neu -
für kurze Zeit zumindest.
Das verlangt das Gesetz der Natur.
Denn sonst steht sie still die Uhr.

Schenk mir rote Rosen, rote Herzchen und ein liebes Gedicht.
Gaukle mir vor, dass du mich nie vergisst.
Lass mich glücklich sein beim Schreiben des Gedichts an dich.
Weil ich hoffe, dass mein Gedicht nicht auf taube Ohren stößt.
Dieser Tag, der Valentinstag, drängt sich auf, bietet sich an,
zu offenbaren, wen man liebt,
mit wem man gerne seine Lebenszeit verbringen würde gemeinsam.

Doch soll nicht auch Judas Ischariot geboren sein am 14. Februar?
Ist etwa dieser Tag ein Unglückstag?
Soll ich lieber nichts beginnen an solch einem Tag?
Wer an solchem Tag geboren ist, kann dem Gutes widerfahren?
Was wird aus unsere Liebe, wenn sie beginnt,
geboren wird an solchem Tag?
Ist es ein bedeutsamer Tag?
Ist es entscheidend, wie wir uns entscheiden an solch einem Tag?
Können wir bedeutsame Weichen stellen,
vielerlei verändern an diesem Schicksalstag?
Ist es ein Lostag,
der unser Los besonders stark modifiziert und gestalten kann?

Valentin - wem sende ich die Botschaft des Begehrens und der Liebe?
Den Liebeswunsch zu reduzieren auf eine Person.
Die ganze Menschheit - können wir die lieben?
Verlangt dieses Gott?
Liebe deinen Nächsten.
Schicke ich aller Welt rote Rosen und Gedichte?
Wenn es uns gelingt das Gefühl zu übertragen,
was wir einem einzelnen geliebten Menschen entgegenbringen
auf die ganze Menschheit -
dann ist Valentin ein Segen für die Welt?

Vermag das Gefühl der Liebe zu triumphieren
über Abneigung und Egoismus?
Ist ein Gleichgewicht der Kräfte angestrebt?
Gefühle sollen sich gegenseitig ausbalancieren?
Fünf Pfund Hass gegen zwei Gramm Liebe?
Wiegt die Liebe so schwer?
Kann ein wenig Liebe wie ein Katalysator, ein Enzym,
den Hass, den Groll, die Wut auflösen, verschwinden lassen?
Können die roten Herzchen,
die wir versenden - ob digital oder auf Papier -
Kern, Ursprung sein für neue Liebe, neues Glück?
Oder profitieren nur die Blumenhändler von diesem Valentinstag?
Was ist, wenn mich keiner mag?

In diesem Wechselspiel gefangen, verbringen wir unser Leben.
Hoffen, bangen, dass wir unseren Mitmenschen
als nicht allzu unsympathisch erscheinen mögen.
Dieser Wunsch drängt und bringt uns zur Höflichkeit, zu Nettigkeiten.
Doch ist Liebe nicht noch mehr?
Einen anderen begehren, wollen,
nicht nur weil er hineinpasst in unser Leben -
unser Leben ergänzen würde perfekt - wie wir zu meinen glauben.
Übersteigt wahre Liebe nicht diesen Wunsch, geht darüber hinaus -
und will für den geliebten Menschen: sein Glück und seine Freude.
Wie kann man ihm dann sich selber zumuten?
Ist man selber nicht eine Zumutung für jedermann?
Sollte man aus Liebe nicht auf das Werben verzichten?
Was ist, wenn der andere auf das Blendwerk hereinfällt,
was wir aufgebaut haben für ihn mit Türmen von roten Herzchen,
roten Rosen und verliebtem Wortgeplänkel auf Zettelchen?
Was haben wir da angezettelt?

In der Liebe ist über neunzig Prozent Betrug,
Blendwerk, Schauspielerei.
Die Natur verlangt es: Mehret euch.
Verblendet sollt ihr sein für kurze Zeit,
das genügt für den Fortbestand und die Vermehrung.
Was ist mit der Verehrung?
Was ist mit Liebe, die sich aufschwingt von dem einen Menschen,
den man unendlich liebt -
und dieser Liebe, die sich ausbreiten kann unendlich über diese Welt?
Halte, bewahre ein Gefühl, was dir kostbar ist.
Es ist mehr wert als Gold.
Ist solche Liebe das Mittel, was die Alchimisten suchten?
Der Stein der Weisen sollte, was er berührt, verwandeln in Gold,
veredeln, umgestalten zum himmlisch Höheren.
Vermag Liebe, die sich entzündet an dem heißesten Feuer,
solche Kraft in sich zu tragen,
dass sie mit ihrer Energie alles verwandelt ringsumher?

Suchen wir deswegen verzweifelt nach demjenigen Partner,
der in uns dieses Feuerwerk an Emotionen auslösen könnte?
Mit dem falschen Partner bleibt uns dieser Zugang versperrt?
Stehen wir vor versperrter Tür
und gelangen nicht zur himmlischen Hochzeit,
in das himmlische Brautgemach?
Schwärmen, träumen wir deswegen
von der einzigen, großen, romantischen Liebe?
Verliebten erscheint die Welt rosiger, schöner, harmonischer.

Ein gutes Schwert muss geschmiedet werden in passendem Feuer.
Wenn das Feuer nicht heiß genug ist,
dann fehlt dem Schwert Stabilität und Härte.
Wenn das Urgefühl der Liebe nicht stark genug ist,
wie kann es dann mächtiges Vorbild, Ursprung sein für
Menschenliebe, Liebe zur Welt und auch zu sich selbst?
Valentin -
an diesem Tag könnte zusammenfinden, was zusammengehört.
Spürst du Resonanz - so bist du erhört.

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